Kommunalwahl 2026: SPD Holle dankt allen Kandidierenden – Simone Flohr erzielt bestes Ergebnis aller Frauen im Kreistag
Nach der Kommunalwahl vom 13. September 2026 zieht der SPD Ortsverein Holle eine erste Bilanz. Die amtlichen Ergebnisse für die gesamte Gemeinde stehen auf holle.de zum Nachlesen bereit. Hier ein Überblick mit Einordnung aus Sicht der SPD Holle.
Bürgermeisterwahl
Bei der Bürgermeisterwahl musste sich die SPD Holle einem deutlichen Ergebnis für Herrn Hoppe geschlagen geben. „Für unsere Kandidatin hatten wir uns spürbar mehr erhofft – dieses Ergebnis schmerzt“, so der Ortsverein. „Vielen Dank für das herausragende Engagement unserer Bürgermeisterkandidatin Maike Gückel.“
Gemeinderatswahl
Im neuen Gemeinderat Holle verpasst die SPD die Mehrheit und übernimmt mit sechs Sitzen künftig weiterhin die Rolle der Opposition. Für die SPD ziehen ein: Maike Gückel (Holle), Simone Flohr (Sillium), Klaus Huchthausen (Holle), Felix Sukop (Hackenstedt), Katja Hilge-Irrgang (Grasdorf) und Dirk Krämer (Heersum). Der Ortsverein sieht darin eine klare Aufgabe für die kommende Wahlperiode.
Ortsräte: Erfolge und Rückschläge liegen nah beieinander
Auf Ortschaftsebene zeigt sich ein gemischtes, aber keineswegs entmutigendes Bild. In Grasdorf, Derneburg und Hackenstedt konnte die SPD ihre Mehrheiten souverän verteidigen.
In Grasdorf gratuliert der Ortsverein herzlich zum Erhalt der Mehrheit. Achim Bangel erzielte dabei die meisten Stimmen. Gemeinsam mit ihm ziehen Doris Brmermann, Stefan Hoffmester und Katja Hilge-Irrgang in den Ortsrat ein.
Auch in Derneburg wurde die Mehrheit erfolgreich verteidigt, mit einem herausragenden Ergebnis für Kai Winter. An seiner Seite stehen künftig weiterhin Ramona Stifft und Simone Pietschmann.
In Hackenstedt konnte die Mehrheit ebenfalls gesichert werden, ein besonderer Dank gilt Felix Sukop. Gemeinsam mit ihm sind Heiko Palluch-Gonsior und Denise Kortum künftig im Ortsrat vertreten.
Weniger erfreulich verlief die Wahl in Sottrum, Sillium, Heersum und Holle, wo die SPD die Mehrheit nicht halten beziehungsweise nicht erreichen konnte.
In Sottrum blieb die Mehrheit angesichts von nur zwei Kandidierenden außer Reichweite.
Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis von Daniela DeRosa, die als neues Mitglied im Ortsrat beeindruckende 363 Stimmen auf sich vereinen konnte. Zur Fraktion gehört zudem Alexander Flath, der eigentlich 3. Sitz kann nicht vergeben werden und bleibt frei.
In Sillium bestätigten sich die Mehrheitsverhältnisse der vergangenen Kommunalwahlen – eine Mehrheit blieb erneut verwehrt. Für die SPD sind dort künftig Simone Flohr, Dirk Gläser und Jens Friese aktiv.
In Heersum verlor die SPD ihre bisherige Mehrheit. Ansgar Debertin und Lina Debertin vertreten den Ortsverein künftig im dortigen Ortsrat. Lina Debertin, eine junge Frau und neu in der Kommunalpolitik, erzielte dabei ein bemerkenswertes Ergebnis.
Und auch in Holle selbst reicht es erneut nicht zur Mehrheit. Maike Gückel, Klaus Huchthausen und Zilan Zümrüt werden die SPD im Ortsrat vertreten.
Kreistag und Landratswahl: Rückenwind aus der Kreisebene
Deutlich erfreulicher fällt der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus aus: Die SPD verteidigt ihre Mehrheit im Kreistag Hildesheim und hat damit weiterhin gute Möglichkeiten, tragfähige Mehrheitsgruppen zu bilden. Zusätzlichen Rückenwind gibt das Ergebnis von Landratskandidat Bernd Lynack, der in die Stichwahl einzieht und dort mit guten Aussichten auf eine Bestätigung im Amt rechnen kann.
Persönliches Spitzenergebnis für Simone Flohr
Besonderen Grund zur Freude gibt das persönliche Abschneiden der Ortsvereinsvorsitzenden Simone Flohr: Mit 2.406 Stimmen erzielte sie das beste Ergebnis
aller Frauen im gesamten Kreistag Hildesheim – ein außergewöhnlich starkes Vertrauensvotum für ihre langjährige Arbeit vor Ort.
Der SPD Ortsverein Holle dankt allen, die sich für die Wahl haben aufstellen lassen, ebenso wie allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen. Auch wenn das Gesamtergebnis in vielen Bereichen hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt, blickt die SPD Holle motiviert auf die kommende Wahlperiode. Auch in der Opposition wird sie sich weiterhin konstruktiv, mit klarer Haltung und ganz im Sinne der Menschen vor Ort einsetzen.