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24. Januar 2018: SPD Holle: Erhalt der Linie 34 wichtiges Signal, aber ÖPNV lebt von

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Sven Wieduwilt, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes Holle und Mitglied im Kreistag, und Maike Gückel, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Holle, begrüßen die Übernahme der Linie 34 durch das Unternehmen RVHI GmbH in Folge der Insolvenz des Busunternehmens Rizor und die Absicht von RVHI, den bisherigen Fahrplan für diese Linie beizubehalten. „Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Holle und der Region bleibt damit vorerst erhalten“, so Sven Wieduwilt und Maike Gückel.

„Viele Bürgerinnen und Bürgern haben ein Interesse an einem funktionierenden und attraktiven ÖPNV, viele Bürgerinnen und Bürger sind auch hierauf angewiesen", so Sven Wieduwilt. „Der ÖPNV hat für die Anbindung und Erreichbarkeit unserer Gemeinde und ihrer Ortschaften untereinander und in Richtung Hildesheim eine hohe Bedeutung." Maike Gückel unterstreicht diese Einschätzung. "Das Angebot von Rizor war ein großer Gewinn für unsere Gemeinde." Auch mit Blick darauf, dass die SPD sich seit 2011 für eine Verbesserung des ÖPNV eingesetzt habe, betont sie, dass dieses Thema nach wie vor Priorität habe. „Für die SPD in der Gemeinde Holle bleibt die Aufrechterhaltung und Verbesserung des ÖPNV nach wie vor auf der Tagesordnung“, so Maike Gückel.

Maike Gückel und Sven Wieduwilt weisen jedoch darauf hin, dass ein funktionierender und attraktiver ÖPNV kein Selbstläufer sei. "Es kann Angebote geben", so Maike Gückel. "Aber diese müssen von der Bevölkerung auch angenommen werden." Nur wenn der ÖPNV genutzt werde, ein gutes Angebot auch Akzeptanz fände, dann gelänge es, dass ÖPNV-Angebot auch langfristig zu sichern.

Sven Wieduwilt schließt sich der Einschätzung an. "Die derzeitige Linie 34 ist ein ÖPNV-Angebot, dass eine gute Anbindung ermöglicht und um das uns sicherlich viele andere Kommunen und Regionen beneiden würden", unterstreicht Sven Wieduwilt. "Nun ist es an uns als Bürgerinnen und Bürger, zu zeigen, dass wir das Angebot nutzen und unterstützen."

Mit Blick auf die Zukunft betonen sowohl Maike Gückel als auch Sven Wieduwilt die Bedeutung eines Tarifverbundes für den Landkreis Hildesheim. „Es ist ein Anachronismus, dass es mehrerer Tickets bedarf, um sich im Landkreis mit dem ÖPNV zu bewegen“, so Maike Gückel. „Hier muss es Bewegung geben, auch um den ÖPNV kreisweit attraktiver zu machen.“ Für Sven Wieduwilt steht dieses Thema auch auf der politischen Tagesordnung. „Wenn wir auf die politischen Vorhaben im Landkreis Hildesheim schauen, dann gehört der Tarifverbund zu diesen Vorhaben und gleichzeitig zu den Voraussetzungen, um andere Vorhaben zu realisieren“, betont Sven Wieduwilt. „Insbesondere die Bewerbung um den Titel der europäischen Kulturhauptstadt durch die Stadt Hildesheim, die vom Landkreis und den Kommunen unterstützt wird, macht ein Zusammenwachsen des Landkreises, Kooperationen und damit eine bessere verkehrliche Vernetzung erforderlich und sinnvoll. Eine Antwort hierauf ist die Schaffung eines Tarifverbundes.“

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