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7. Dezember 2021: Gruppenvereinbarung auf Kreisebene mit großer Mehrheit beschlossen

Gruppenvereinbarung ist mit einer großen Mehrheit der anwesenden Delegierten beschlossen worden.

Auf dem Unterbezirksparteitag am 08.11.2021 wurde die in sehr arbeitsintensiven Wochen ausgehandelte Gruppenvereinbarung mit einer großen Mehrheit der anwesenden Delegierten beschlossen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Simone Flohr hatte im Vorfeld mit einer engagierten Rede den Delegierten die Gruppenpartner und die vereinbarten Ziele und Themenfelder vorgestellt.

„Wir haben es geschafft, eine gute und innovative Mehrheitsgruppe mit 36 Kreistagsabgeordneten mit der Fraktion Die Linke, dem Bündnis 90/Die Grünen, dem gewählten Einzelbewerber Herr Hamun Hirbod von die PARTEI und dem Einzelbewerber, Herr Dirk Warneke, von der Wählergemeinschaft GUT für Sarstedt für die XIX. Wahlperiode zu bilden“, so Simone Flohr.

Beispielhaft sind folgende sozialdemokratische Schwerpunktthemen hierbei besonders zu erwähnen.

Stärkung von Familien und Kindern - Wichtige Maßnahmen sind hierbei der weitere bedarfsgerechte Ausbau der Ganztagskinderbetreuung bis zum 10. Lebensjahr, die Weiterentwicklung von „PiAF – Prävention in aller Frühe“, um Entwicklungsverzögerungen im Kindergartenalter rechtzeitig zu erkennen, der Ausbau und die Optimierung der digitalen Medienausstattung in den Schulen, die Einrichtung einer Jugendberufsagentur in Hildesheim, um Jugendlichen eine gezielte Anlaufstelle bei den Themen Ausbildung und Beruf zu bieten. Dies alles wird ergänzt um eine Sozialplanung, die in Zukunft ein bedarfsgerechtes und sozialräumliches Angebot durch die Jugendhilfestationen für junge Menschen in allen Kommunen sicherstellen soll.

Bekämpfung von Armut - Ein erster Schritt war die Schaffung eines Runden Tisches gegen Kinderarmut. Aber auch weitere Bevölkerungskreise sind von Armut betroffen. Auch diese gilt es zu erfassen und im Rahmen einer Sozialplanung zu analysieren, um entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwickeln

Klimaschutz - Klimaschutz bedeutet immer auch faire Verteilungspolitik und darf nicht zu Privilegien einkommensstarker Eliten führen. Uns kommt es auf alle Menschen in unserer Gesellschaft an, weil es notwendig ist, dass sie den Wandel mittragen und mitgestalten. Wir sehen unsere politische Verantwortung darin, Wege zu finden, der Klimakrise und dem Verlust der Biodiversität wirksam entgegenzutreten und dabei gleichzeitig negative Folgen abzufedern, Lasten gerecht zu verteilen, um eine soziale Schieflage zu verhindern - gerade für sozial benachteiligte Menschen und Arbeitnehmer/innen, die ihre berufliche Existenz bedroht sehen.

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